Photovoltaik Förderung Österreich

Die Photovoltaik Förderung in Österreich ähnelt im Großen und Ganzen den Fördermitteln in Deutschland. Es gibt landesweite Finanzierungskampagnen und das einheitliche Ökostromgesetz, das dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gleicht. Die Photovoltaik Förderung in Österreich hat sich in den letzten Jahren stark verändert, wozu auch der Solarboom beigetragen hat. In Österreich ist die durchschnittliche Sonnenscheindauer um etwa 10 % höher als in Deutschland, zudem herrschen im südöstlichen und östlichen Teil Österreichs mediterrane Klimaverhältnisse, da ist der Einsatz von Solaranlagen äußerst lukrativ. Solarenergie ist eine der beliebtesten regenerativen Energien und selbst für private Haushalte mit Finanzierungshilfen erschwinglich. Meist unterteilen sich die Solarkampagnen in Photovoltaik- und Solarthermieprojekte.

Photovoltaik Förderung in Österreich mittels Einspeisetarife

Die Photovoltaik Förderung in Österreich wird seit 2002 durch das Ökostromgesetz geregelt. Die Ökostromverordnung legt die Höhe der Einspeisevergütung fest, die jedes Jahr neu festgesetzt wird. Österreich hat nur begrenztes jährliches Budget für die Förderung von Photovoltaik, sodass oft nach etwa einem halben Jahr das Geld aufgebraucht ist. Antragsteller werden dann auf eine Warteliste gesetzt und erhalten die Einspeisevergütung, die für das Jahr ihrer Bearbeitung festgelegt wurde. Das Förderbudget kann ab dem 1. Januar 2013 beantragt werden, für das zweite Halbjahr 2012 war die Förderung bereits ausgegeben. Bei der Photovoltaik Förderung in Österreich gilt dementsprechend: Wer zuerst kommt, malt zuerst.

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Um die Wartelisten zu reduzieren wurde das Budget bereits auf 28 Millionen Euro erhöht. Nicht in der Photovoltaik Förderung von Österreich enthalten, sind Solaranlagen mit einer Leistung unter 5 kWp. Die Geltungsdauer der Vergütung liegt für Photovoltaikanlagen bei 13 Jahren, im Gegensatz zu Deutschland, wo die Dauer 20 Jahre beträgt. Laut der Novelle vom 19. September 2012 gibt es nur noch eine Größenklasse für Aufdach- und Freiflächenanlagen. Außerdem erhalten Aufdachanlagen zusätzlich einen einmaligen Investitionszuschuss von 30% der Investitionskosten, jedoch höchstens 200 Euro pro kW. Im Jahr 2013 bekommen Betreiber von Aufdachanlagen eine Einspeisevergütung von 18,12 Cent/kWh. Für Solaranlagen auf Freiflächen liegt der Tarif bei 16,59 Cent/kWh.

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